Wir arbeiten mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen

Consulting: Klientenzentrierter Beratungsansatz | Kooperative Beratung | Lösungsfokussierte Beratung

Coaching: Klientenzentrierter Beratungsansatz | Kooperative Beratung | Lernen am Modell | Lernpsychologischer Ansatz | Logotherapeutischer Ansatz | Lösungsfokussierte Beratung | Lösungs- und ressourcenorientierter Ansatz | Themenzentrierte Interaktin (TZI) | Transaktionaler Ansatz

Training & Workshops: Accelerated Learning | Action Learning | Erfahrungsbasiertes Lernen & Ermöglichungsdidaktik | Lernen am Modell | Lernpsychologischer Ansatz | Themenzentrierte Interaktion (TZI)

bereichsübergreifend: Gewaltfreie Kommunikation | Konstruktivistischer Ansatz | Neurolinguistisches Programmmieren (NLP) | Systemtheoretischer Ansatz | Zürcher Ressourcen Modell (ZRM ®)

Mit welchen Methoden arbeiten unsere Beraterinnen?

Beate Hensel M. A.:
Prägungen in der Arbeit als Beraterin, Coach und Trainerin
Accelerated Learning (Dave Meier)
Ermöglichungsdidaktik (Rolf Arnold/Kersten Reich)
Gewaltfreie Kommunikation (Marshall Rosenberg)
Kooperative Beratung (Wolfgang Mutzeck)
Logotherapeutischer Ansatz (Victor Frankl)
Lösungsfokussierte Beratung (Steve de Shazer/Insoo Kim Berg)
Klientenzentrierter Beratungsansatz (Carl Rogers)
Neurolinguistisches Programmieren – NLP (Richard Bandler/John Grinder)
Themenzentrierte Interaktion – TZI (Ruth Cohn/Norman Liberman)
Transaktionsanalyse – TA (Eric Berne/Charlotte Sills/Bernd Schmid)
Zürcher Ressourcen Modell – ZRM® (Maja Storch)
Dipl.-Psych. Doreen Beierlein:
Prägungen in der Arbeit als Beraterin, Trainerin und Coach
Action Learning (Reginald Revans)
Erfahrungs- und problembasiertes Lernen (Kurt Lewin)
Ermöglichungsdidaktik (Rolf Arnold/Kersten Reich)
Klientenzentrierter Beratunsgsansatz (nach Carl Rogers)
Kooperative Beratung (Wolfgang Mutzeck)
Lernen am Modell/soziales Lernen (Albert Bandura)
Lösungsfokussierte Beratung (Steve de Shazar/Insoo Kim Berg)
Themenzentrierte Interaktion – TZI (Ruth Cohn)

Wie erklären sich die methodischen Ansätze?

Ein Lernprozess ist erfolgreich, wenn sich neues Wissen und Können nachhhaltig verankern können. Beim Accelerated Learning ist der Trainer ein kreativer Ermöglicher, der durch die gewählte didaktische Struktur (teilnehmeraktivierende Übungen) gewährleistet, dass Wissen nicht nur konsumiert, sondern selbst kreiert wird. Die Lernenden betten das Wissen in ihren eigenen Erfahrungshorizont ein und weisen ihm eigene Bedeutungen zu. Dadurch können das Lernpotenzial der Teilnehmenden voll ausgeschöpft und Trainingsprozesse effizient beschleunigt werden.


Beim Action Learning werden Entwicklungen in einer Gruppe oder einem Team bzw. von Organisationen ermöglicht, indem Lernprozesse anhand von realen, konkreten Herausforderungen reflektiert werden. Es können z. B. wichtige Themen oder Problemstellungen der Organisation aufgegriffen werden, indem verschiedene Handlungsalternativen im Training nachvollzogen werden können (learning by doing).


Erfahrungsbasiertes Lernen & Ermöglichungsdidaktik: Die unmittelbare, praktische Auseinandersetzung mit einem Lerngegenstand ermöglicht den Teilnehmenden effektives und sinnstiftendes Lernen. Die Lernenden stehen als Akteure im Mittelpunkt. Lerninhalte werden so konstruiert, dass die Auseinandersetzung mit und Lösung von realen Problemstellungen ermöglicht wird. Die Trainerin verdeutlicht und formuliert, greift unterstütztend ein und berät, instruiert jedoch nicht. Trainingssituationen werden so gestaltet, dass den Lernenden Erfahrungen im Rahmen des Beobachtungslernens ermöglicht werden.


Kommunikation ist oftmals geprägt von Verurteilungen, Schuldzuweisungen, Forderungen (anstatt Bitten) oder generalisierenden Äußerungen. Eine derartige Kommunikation kann verletztend wirken. Durch gewaltfreie Kommunikation werden wir in die Lage versetzt, uns klar und ehrlich auszudrücken, Gefühle und Bedürfnisse hinter Handlungen und Konflikten zu verstehen, empatisch zuzuhören und Konflikte kommunikativ zu deeskalieren. Gleichzeitig lernen wir mehr Achtsamkeit im kommunikativen Umgang mit Menschen, wodurch sich Beziehungen nachhaltig verbessern.


Klientenzentrierter Beratungsansatz: Damit Veränderungen bei KlientInnen eintreten können, ist eine ethische unbedenkliche Grundhaltung seitens Coach bzw. der BeraterIn notwendig. Dazu gehören eine bedingungslose positive Wertschätzung, Empathie und Kongruenz der eigenen Person (Authentizität). In der dadurch entstehenden vertrauensvollen Atmosphäre können die KlientInnen kreativ und angstfrei Lösungen für eigene Problemstellungen finden.


Menschen nehmen ein und dieselbe Situation ganz unterschiedlich wahr. In diesem Sinne gibt es nicht die einzig ‚wahre‘ Wirklichkeit, sondern stellt sich die Realität für jeden Menschen individuell dar; jeder Mensch konstruiert seine eigene Wirklichkeit. Der Konstruktivismus geht davon aus, dass Wissen nicht den äußeren Dingen inhärent ist, sondern im Individuum selbst realisiert wird.


Coach oder BeraterIn achten auf eine kooperative und symmetrische Arbeitsweise, die zu einer vertrauensvollen, wertschätzenden und Potenziale nutzenden Beziehung zu den KlientInnen führen. Die systematische Struktur der kooperativen Beratung ermöglicht ein logisches und flexibles Arbeiten auch in schwierigen Situationen. Ressourcen können erkundet und aktiviert, Ziele bewusst gemacht, Lösungen kreativ erarbeitet, Entscheidungen herbeigeführt und diese in den (Berufs-)Alltag transferiert werden.


Lernpsychologischer Ansatz: Das Erleben und Verhalten von Menschen ist geprägt durch ihre individuellen Entwicklungsgeschichten und Lernerfahrungen. Durch Sozialisation, die Erfahrung positiver bzw. die Vermeidung negativer Konsequenzen von Verhalten sowie durch die Beobachtung anderer Menschen entstehen Interpretations-, Denk- und Verhaltensmuster, die immer wieder abgerufen werden. Diese über Jahrzehnte entwickelte Strukturen emotionaler wie auch reaktiver Verhaltensweisen sind schwer zu reflektieren, zu durchbrechen und/oder in proaktives, bewusstes Handeln umzuwandeln.


In der lösungsfokussierten Beratung werden nicht die Ursachen eines Problems, Konfliktes oder einer Störung analysiert, sondern überlegt, wie eine Lösung oder ein Ziel aussehen könnten? Anschließend werden Strategien entwickelt, um die Lösung oder das Ziel zu erreichen. Dadurch können KlientInnen aus dem ‚Raum der Probleme‘ in den ‚Raum der Lösung‘ treten, wobei sie ihre Ressourcen zunehmend für die Lösung einsetzen und weniger von der Problemstellung überwältigt werden.


Der Mensch ist in allem, was er tut, auf der Suche nach Sinn. Dieses existenzielle Streben gilt als primäre Motivationskraft. Das Methodenrepertoire des logotherapeutischen Ansatzes ist insbesondere in Kontexten das eigene Werte- und Sinnsystem betreffend, sowie bei das Wertesysten infrage stellenden Krisen zielführend. Die Freiheit, Selbstverantwortung und -hilfe der KlientInnen sind dabei Grundpfeiler der Arbeit.


Lernen am Modell: Neue, komplexe Verhaltensweisen können schneller und leichter erlernt werden, wenn das Verhalten anderer wahrgenommen, beobachtet und nachgeahmt werden kann. Beispielsweise kann das positive oder negative Verhalten von Vorgesetzten oftmals eine nicht zu unterschätzende Vorbildwirkung entfalten, die sich dann als Unternehmenskultur durch die gesamte Organisation trägt.


NLP beschreibt wesentliche Prozesse, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen, wie sie Informationen verarbeiten, auf dieser Grundlage handeln, miteinander kommunizieren und sich verändern. Dabei hat jeder Mensch seine subjektiven Welterklärungsmodelle, die wir zu respektieren haben. Grundannahmen des NLP sind u. a., dass alle Ressourcen, die Menschen benötigen, um sich zu verändern, bereits in ihnen vorhanden sind oder, dass jedes Verhalten eine positive Absicht und einen Kontext hat, in dem es nützlich ist. Besonders hilfreich ist NLP dabei, konstruktive Kommunikations- und Lösungsansätze zu finden und unterschiedliche Realitätswahrnehmungen zu akzeptieren.


Gerade in Coachingprozessen führt die Ressourcen- und Lösungsorientierung relativ schnell zu Erkenntnissen und unmittelbarer Entlastung für den Coachee. Alle Ressourcen, die ein Coachee zur Bearbeitung seiner Anliegen benötigt, trägt dieser bereits in sich. Nur der Weg dorthin muss mithilfe eines Coaches freigelegt werden. Im Coaching unterstützen und begleiten wir autonome Such-, Auffindungs- sowie zieldienliche Auswahlprozesse des Systems ‚Coachee‘ nach/von individuellen, bereits vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen. Wir fokussieren dabei stets auf die Lösung, nicht auf das Problem.


Systemtheoretischer Ansatz: Die Kriterien eines Systems haben erheblichen Einfluss auf seine Sytemmitglieder. Menschliches Verhalten ist in diesem Sinne vor allem durch die Betrachtung der Kontextbeziehungen erklär- und verstehbar. Zwischenmenschliche Interaktionen sind dabei als Wechselbeziehungen zu verstehen, bei denen die Interaktionspartner stets Ursache und Wirkung zugleich sind.


Jeder Mensch hat die Fähigkeit zu Denken und Probleme zu lösen und ist in seinem Sein in Ordnung. Er ist in der Lage, Verantwortung für sein Leben und seine Entscheidungen zu übernehmen, da er seine Handlungen oder sozialen Interaktionen bewusst wahrnehmen und steuern kann. Menschen ist es durch die ihnen inhärenten Ressourcen möglich, autonome Entscheidungen für sich selbst und/oder andere zu treffen. Dies sind Grundannahmen der Transaktionsanalyse. Das höchste Gut stellt jedoch die Autonomie des Menschen dar. Mit kommunikativen Mitteln werden Möglichkeiten zur Interpretation und Gestaltung von Realitätswahrnehmung, von Interaktionen und der eigenen Entwicklung eröffnet. Insbesondere die Beobachtung und das Verstehen – damit auch die Veränderung – der Beziehungen zwischen Individuen und sozialen Systemen wird durch die Transaktionsanalyse ermöglicht.


Das Modell der Themenzentrierten Interaktion soll es Gruppen ermöglichen, sich selbst zu steuern. Es beschreibt die Kommunikation und Themen in Gruppen, damit unterstützt es soziales Lernen und die persönliche Entwicklung der Gruppenmitglieder. LeiterInnen von Gruppen kommen bestimmte Aufgaben zu, so z. B. hilft sie/er dabei, wesentliche Gruppenthemen zu erkennen, eine ausgewogene Bearbeitung zu ermöglichen und die Gruppe zu befähigen, Selbststeuerungsaufgaben eigenständig zu übernehmen.


Das Zürcher Ressourcen Modell® ist eine Methode des Selbstmanagements. Nachhaltige Veränderungen können nur erreichet werden, wenn auch unbewusste Bedürfnisse beachtet werden. Körpersprache bzw. -signale sowie Emotionen spielen bei Motivations- und Entscheidungsprozessen eine große Rolle. Das ZRM® nutzt unbewusste Ressourcen, um besser und leichter eigene Vorhaben umzusetzen.